Nick Heidfeld (D)

1986 begann dieser Deutsche im zarten Alter von neun Jahren mit Karts, holte diverse lokale Titel, um 1994 durch die deutsche Formel Ford regelrecht durchzumarschieren. 1995 holte er den Titel in der internationalen Formel Ford und fuhr 1996 seine erste Saison in der deutschen Formel 3: Nach drei Siegen konnte er sich über den dritten Endrang freuen. 1997 liess er seinen Gegnern in der gleichen Rennserie keine Chance mehr, holte mit fünf Siegen den Titel, gewann das prestigeträchtige Formel 3 Rennen in Monaco und testete schon nebenbei für McLaren in der Formel 1. 1998 wurde er in der Formel 3000 Gesamtzweiter, um 1999 auch dort überlegen als Champion hervorzugehen. 2000 fand man für ihn bei Prost einen Platz in der Formel 1, womit er der vierte Deutsche im Feld wurde. Gemeinsam mit Formel 1 Urgestein Jean Alesi sollte er für einen Umschwung sorgen. Aber schon ein Jahr später verließ er das marode Team und begann einen Dreijahresvertrag mit Sauber. Eine kluge Entscheidung, denn Sauber befand sich auf dem aufsteigenden Ast: In Melbourne gelangen auf Anhieb die ersten WM Punkte, in Brasilien 2001 fand man den jungen Deutschen erstmals auf dem Siegerpodest. In Österreich 2002 überstand er einen Highspeed-Crash unverletzt. 2003 war für den jungen Deutschen kein gutes Jahr, denn nach dürftigen Ergebnissen verlor er am Ende sein Sauber Cockpit. Damit steht seine F1 Zukunft in den Sternen. Am Ende des Jahres 2003 unterschrieb er für Jordan und wurde Anfang 2004 auch als Fahrer bestätigt - ein weiterer Rückschritt in seiner Karriere, auch wenn ihm in ausfallsreichen Rennen in Monaco und Kanada WM-Punkte gelangen. Nach der Absage von Jenson Button war plötzlich das zweite Williams Cockpit für ihn verfügbar. 2005 kollidierte er beim Saisonauftakt mit dem Weltmeister, holte aber schon im zweiten Rennen einen Podestplatz. Durch die Disqualifikation von BAR rückte der Deutsche gleich fünf Plätze auf, die er jedoch in Spanien durch einen zehnten Rang wieder verlor. Mit dem besten Ergebnis seiner Karriere in Monaco verdoppelte er beinahe sein Punktekonto. Beim Heimspiel am Nürburgring holte er sich seine erste Poleposition und erneut einen zweiten Platz. In den USA fehlte er wie alle Michelin-Piloten. Am Ende der Saison ging er wegen angeblicher körperlicher Probleme nicht mehr an den Start. Jedenfalls wechselte er 2006 gemeinsam mit BMW in das neue Team des Motorenherstellers.

Erfolge:
2. Platz MON 05, EUR 05
8. WM-Rang 2001

Links:
Nick Heidfeld

Saison

2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007

Team

Prost Peugeot
Sauber Petronas
Sauber Petronas
Sauber Petronas
Jordan Ford
BMW Williams
BMW Sauber
BMW Sauber

Starts

16
17
17
16
15
13
18
0

Siege

0
0
0
0
0
0
0
0

Punkte

0
13
7
6
3
28
23
0

Rang

-
8
10
14
18
11
9
-