![]() Dieser
Deutsche ist einer der grössten Piloten des Grand Prix Sports: Schon
im zarten Volksschulalter drehte er auf der Kartbahn seiner Eltern seine
Runden. Als er ab 1984 die nationalen Meisterschaften bestritt, war
er der Mann, den es zu schlagen galt. 1988 wechselte er in die Formel
König, die er beinahe mühelos gewann. 1989 wurde er in seiner ersten
Formel 3 Saison hinter Karl Wendlinger und Heinz-Harald
Frentzen Dritter. 1990 wurde er Meister, gleichzeitig fuhr er für
Sauber Mercedes Sportwagenrennen. Auch 1991 lockten die Sportwagen,
nachdem aber Jordan Pilot Bertrand Gachot wegen
eines Attentats auf einen Taxifahrer verhaftet wurde, feierte er in
Belgien sein Formel 1 Debüt. Flavio Briatore erkannte sofort das riesige
Potential des jungen Mannes: 1992 wurde das Benetton
Team bereits nur mehr rund um das neue Nachwuchstalent aufgebaut. In
seiner ersten vollen Saison landete er einen grandiosen Sieg in Spa
und wurde noch vor Ayrton Senna Dritter in der WM. Als Senna
1994 starb, schien ihn nichts und niemand mehr aufhalten zu können.
Nach einer Kollision mit Hill, bei der beide ausfielen, wurde er schlußendlich
Weltmeister. 1995 stellte er Nigel Mansells Rekord von 9 Saisonsiegen
ein und verteidigte seinen Titel souverän. 1996 suchte er eine neue
Herausforderung und fand sie bei Ferrari:
Mit nur 3 Saisonsiegen und dem dritten Rang in der Endwertung mußte
man die Saison als Enttäuschung bezeichnen. 1997 wurde es besser und
vor dem letzten Saisonlauf führte er die WM an: Als er seinen stärksten
Konkurrenten Jacques Villeneuve durch ein unfaires Manöver
von der Strecke befördern wollte, fiel er selbst aus, verlor den WM
Titel und durch ein Urteil der FIA einige Tage später sogar alle WM
Punkte der Saison. 1998 war McLaren am Anfang
der Saison eine Klasse für sich, trotzdem konnte er im Laufe des Jahres
immer mehr aufholen und zwei Rennen vor Schluss hatte er gleich viele
WM Punkte wie der führende Mika Hakkinen.
Im letzten Saisonlauf platzten mit einem Reifen aber auch alle Hoffnungen
auf den dritten WM Titel. 1999 ruinierte ein Unfall in Silverstone seine
Titelchance, als er in Folge sechs Rennen aussetzen musste. 2000 gelang
ihm endlich der dritte Titel, sein Erfolgshunger war damit aber noch
nicht gestillt. Auch 2001 und 2002 verfügte er über ein absolutes Siegerauto,
was er unter Beweis stellte, als er sich in Ungarn den vierten und in
Frankreich den fünften Titel sicherte. Seinen Ferrari-Vertrag verlängerte
er danach bis 2004. In Melbourne 2003 riss seine seit Indianapolis 2001
anhaltende Serie, immer am Podest zu landen, als er nur Vierter wurde.
Auch Malaysien brachte nicht den gewünschten Erfolg: Er wurde nach
einer selbst verschuldeten Kollision nur Sechster. Brasilien brachte
nach einem Unfall sogar null Punkte. Ab Imola gelangen die ersten Saisonsiege,
er holte die WM Führung in Kanada und verlängerte seinen Vertrag
bis 2006. In Japan brach er mit seinem sechsten Titel den alten Rekord
von Juan-Manuel Fangio. 2004 ging
es noch überlegener als jemals zuvor weiter. Mit seinem Sieg in
Silverstone machte er Ferrari zum erfolgreichsten Formel 1 Motor aller
Zeiten und in Belgien wurde er zum siebenten Mal Weltmeister. 2005 begann mit einem Ausfall und einer fürchterlichen Niederlage mit dem Vorjahreswagen. Aber auch das neue Auto erwies sich als unzuverlässig. In San Marino gelang dem Weltmeister fast eine Sensation, als er vom 13. Startplatz nur an Fernando Alonso scheiterte. In den USA wurde ihm von Michelin der erste Saisonsieg geschenkt. 2006 brach er ausgerechnet in Imola den Pole-Rekord von Ayrton Senna und brachte sich mit seinem Sieg in den WM-Kampf zurück. In Monaco wurde er in der Startaufstellung an das Ende des Feldes verbannt. Die Konstanz von Fernando Alonso verhinderte einen achten WM-Titel und mit dem Ende der Saison beendete der Deutsche seine Karriere. |
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Erfolge: Links: |
Saison 1991 |
Team Jordan Ford |
Starts 1 |
Siege 0 |
Punkte 4 |
Rang 14 |