Siehe auch: Team Honda. Erst
1983 wagte man mit dem Hinterbänkler Spirit ein zaghaftes Comeback als
Motorenlieferant, um nach den ersten vielversprechenden Gehversuchen
sofort zum Weltmeisterteam Williams überzulaufen. 1984 feierte man
mit Keke Rosberg wieder einen Sieg. Als Frank
Williams 1986 seinen Autounfall hatte und seine beiden Piloten durch
fehlende Stallorder die Fahrer WM vergeigten, entschloss man sich, auch
Lotus zu beliefern, um an Ayrton
Senna heranzukommen und schließlich zu McLaren
abzuwandern. Von 1988 bis 1992 feierte man 44 Siege, davon allein 30
von Senna. Ausgerechnet Williams mit dem neuen Partner Renault
zeigte Honda immer öfter den Auspuff, sodass man sich Ende 1992 zu einem
erneuten Ausstieg aus der Formel 1 entschloss. Freilich sorgte die Tochterfirma
Mugen schon ab 1992 dafür, dass
Honda Technologie weiterhin in der Königsklasse vertreten war. 1999
arbeitete man eifrig daran, mit eigenem Chassis und Motor zurückzukehren.
Als aber während der ersten erfolgreichen Testfahrten mit Jos
Verstappen der Konstrukteur Harvey Postlethwaite einem Herzinfarkt
erlag, wurde für 2000 ein Vertrag mit British American Racing unterzeichnet und das neue Triebwerk
war von Anfang an ausgezeichnet. Noch viel wichtiger war aber das Know
How in Sachen Teamführung: So gelang BAR nach einer punktelosen ersten
Saison bereits beim Saisonauftakt ein vierter und ein sechster Platz.
Das Chassis von BAR verhinderte aber noch größere Erfolge. Daher entschloss
man sich, ab 2001 auch Jordan mit Triebwerken
zu beliefern. In den ersten fünf Saisonläufen 2002 blieb man punktelos.
Seit 2003 beschränkt man sich wieder auf nur ein Team: BAR. Sollten
sich jedoch nicht bald größere Erfolge einstellen, so dachte
man schon über einen neuerlichen Ausstieg nach. Jenson
Button ließ die Japaner aber durch seine vielen Podestplätze
wieder lächeln - 2004 wurde zum erfolgreichsten Jahr seit Ayrton
Senna. Dennoch war man noch nicht zufrieden - man kaufte sich in
den Rennstall ein und übernahm damit praktisch die Teamführung. 2005 begann aber enttäuschend - die Motoren erwiesen sich als unzuverlässig. Erst ab der europäischen Saison war eine Rückkehr zur alten Form spürbar. Doch es war gemogelt - es folgte eine peinliche Disqualifikation und eine Sperre für weitere zwei Rennen. Auch in den USA fehlte man wie alle Michelin-Teams - damit war Honda das einzige Team ohne WM-Punkte. Dies änderte sich erst in Frankreich. Daher zog man die Konsequenzen und übernahm das BAR-Team vollständig und rüstete überdies das neue Super Aguri Team aus. In Ungarn gelang dem Motorenhersteller der erste Sieg seit 14 Jahren. |
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Erfolge: 72 GP Siege 5 Weltmeistertitel 6 Konstrukteurstitel Links: |
Saison 1964 |
Marken Honda |
Starts 3 |
Siege 0 |
Punkte 0 |
Rang - |