Marc Gene (E)

Eine klassische Motorsport-Karriere führte diesen Spanier über Karts, die Formel Ford und die britischen Formel 3 in die internationale Formel 3000. Seine Unauffälligkeit beendete er 1998 mit dem Titelgewinn der Open Fortuna by Nissan Meisterschaft. 1999 ermöglichte ihm der spanische Kommunikationsgigant Telefonica das Formel 1 Debüt bei Minardi. Als einziger Fahrer im Feld hatte Gene ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium. Dass er am Nürburgring den einzigen WM Punkt des Teams holte, war für den Verbleib in der höchsten Klasse des Motorsports sicherlich hilfreich. 2000 war der Wagen besser ausgefallen, weitere WM Punkte gelangen jedoch nicht. Durch den Rückzug von Hauptsponsor Telefonica entschied er sich für den Testfahrerjob bei Williams, den bisher Bruno Junqueira ausgefüllt hatte. Auch 2003 blieb er dabei und kam durch ein gesundheitliches Problem Ralf Schumachers zu einem unverhofften Einsatz in Monza. 2004 kam er in Frankreich zu einem erneuten Einsatz, als sich Ralf Schumacher in Indianapolis verletzt hatte, er wurde jedoch nur Zehnter. Auch in Silverstone gab es keine WM-Punkte. Ab dem Grand Prix von Deutschland besetzte daher der zweite Testfahrer Antonio Pizzonia das Cockpit. Ende 2004 trennte man sich von ihm ganz, worauf er prompt als Testfahrer bei Ferrari anheuerte.

Erfolge:
5 . Platz ITA 03
17. WM Rang 1999, 2003

Links:
Marc Gené

Saison

1999
2000
2003
2004

Team

Minardi Ford
Minardi Fondmetal
Williams BMW
Williams BMW

Starts

16
17
1
2

Siege

0
0
0
0

Punkte

1
0
4
0

Rang

17
-
17
-