Mit
nur neun Jahren begann dieser Brite mit dem Kartsport und gewann von
Anfang an so ziemlich alles, was zu gewinnen war. 1998 gewann er auf
Anhieb die britische Formel Ford, obwohl er zuvor noch nie mit derartigen
Rennautos gefahren war. 1999 stieg er in die britische Formel 3 auf
und belegte den dritten Gesamtrang. Auch Frank
Williams war von diesem jungen Mann begeistert: 2000 ging er das
Risiko ein, den erst 20jährigen Briten als Nachfolger von Alessandro
Zanardi in eines seiner Cockpits zu hieven. Ein Umstand, der von
allen möglichen Seiten zu heftigen Kontroversen führte. Es gab aber
keinen Anlass zur Besorgnis: Der Youngster hatte alles unter Kontrolle
und leistete einen grandiosen Job. Schon beim Saisonauftakt verhinderte
nur ein Motorschaden mögliche WM Punkte. Aber schon beim zweiten Anlauf
holte er als jüngster Pilot aller Zeiten einen WM Punkt. In Hockenheim
gelang ihm erstmasl sein bisher bestes Ergebnis mit einem vierten Platz.
2001 musste er sein Cockpit für Juan Pablo Montoya räumen. Jedoch wurde er von seinem
Williams-Vertrag zwei Jahre freigestellt, um für Benetton
zu fahren. Dort fand er aber einen ausgesprochen schlechten Wagen vor,
es wurde für ihn eine sehr charakterbildende Saison. In Deutschland
konnte er sein Selbstvertrauen mit einem fünften Platz stärken. 2002
fuhr er für Renault seine bisher beste Saison,
das Cockpit für 2003 erhielt jedoch Fernando
Alonso. Er wechselte hingegen zu BAR Honda
- ein Zweijahresvertrag mit einer Option auf zwei weitere Jahre. In
Monaco konnte er nach einem Trainingsunfall nicht starten. In der ersten
Saison mit seinem neuen Team schickte er Teamkollegen Jacques
Villeneuve in die F1 Rente. Ein Jahr später holte er in Malaysien
seinen ersten Podestplatz, den er in Bahrein gleich wiederholte. In
Imola gelang ihm seine erste Poleposition und mit seinem zweiten Platz
im Rennen wurde er zu Ferrari's Herausforderer Nummer Eins. In den USA
hatte er seinen ersten Ausfall in der Saison, aber schon in Deutschland
gelang wieder ein zweiter Platz. Kurz vor dem GP von Ungarn gab er völlig
überraschend seine Rückkehr zu Williams
bekannt, obwohl BAR schon die Option für 2005 gezogen hatte. Wenige
Tage später stellte eine Kommision klar: Button muss bei BAR bleiben,
will er seine Superlizenz nicht verlieren - seit 1992 verbietet eine
Klausel des Concorde Agreements den Vertragsbruch eines Fahrers in der
Formel 1. Williams blieb entspannt, denn BAR hatte mit einer falschen
Auszahlung von Punkte-Prämien seinerseits Vertragsbruch begangen.
Aber am Ende des Jahres wurde endgültig festgeschrieben, dass er
bei BAR bleiben muss. Anfang 2005 befand sich das Team jedoch in einer katastrophalen Form, erst in San Marino konnte man mit der Spitze mitfahren. Doch es war gemogelt - die Disqualifikation und zwei weitere Rennen Sperre waren die Folge. In Kanada holte er die zweite Pole seiner Karriere, jedoch knallte er im Rennen gegen eine Mauer und fiel aus. In den USA konnte er wie alle Michelin-Piloten nicht starten. In Frankreich und England holte er die ersten Punkte der Saison und wurde in Folge ein regelmäßiger Gast in den Punkterängen. 2006 übernahm Honda den BAR-Rennstall und in Ungarn platzte endlich der Knoten: Er holte seinen ersten Grand Prix Sieg. |
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Erfolge: Links: |
Saison |
Team BMW Williams |
Starts 16 |
Siege 0 |
Punkte 12 |
Rang 8 |