1999 kaufte
Ford das Team des dreifachen Weltmeisters Jackie
Stewart, das noch im gleichen Jahr den ersten Grand Prix Sieg feiern
konnte. Die Marke Jaguar, eine Tochtergesellschaft von Ford, hatte nach
Meinung der Strategen insbesondere in Europa eine Image Politur nötig.
Daher entschloss man sich das neu formierte Team Jaguar zu nennen und
weiterhin mit Ford Motoren auszustatten. Gerade
im Motorenbau zeigte sich Ford in den Jahren davor als konkurrenzfähig,
die Erfahrungswerte des ehemaligen Stewart
Teams machten den Neuzugang im Fuhrpark der Formel 1 zu einem Geheimfavoriten.
Wie bei anderen großen Teams war aber die Zuverlässigkeit der Boliden
ein großes Problem. Obwohl es 2000 überraschenderweise auch oft an Speed
mangelte - es gelangen nur zweimal WM Punkte - sollte es 2001 mit
Michelin als neuem Reifenpartner besser werden. Weiters konnte Niki Lauda als neuer Teamchef gewonnen
werden. Ein leichter Aufwärtstrend wurde sogar schon spürbar: In Monaco
gelang der erste Podestplatz. Weiters versuchte man den genialen McLaren-Aerodynamiker
Adrian Newey abzuwerben, was aber mißlang. 2002 gelangen beim Saisonauftakt
durch Glück WM-Punkte, das Auto war aber als misslungen zu bezeichnen.
Ein neues Aerodynamik Paket ab Silverstone zeigte nur langsam Wirkung.
In Monza holte Eddie Irvine einen
nicht unverdienten Podestplatz. Dennoch trat man 2003 mit einer komplett
neuen Fahrerbesetzung an. Ab Hockenheim ersetzte man Antonio
Pizzonia durch den Minardi Piloten Justin
Wilson. Dieser ist nun auch schon wieder aus dem Geschäft -
ab 2004 hatte Österreich mit Christian Klien
wieder einen Formel 1 Piloten - das Team hatte sich jedoch nicht weiterentwickelt.
Ford zog einen Schlussstrich unter das Jaguar Projekt. Man zog sich
mit Ende 2004 zurück und bot sowohl das F1 Team, als auch die Motorenschmiede
Cosworth zum Verkauf an. Während das Team an Red
Bull verkauft wurde, fand sich auch für die Motorenschmiede
ein Käufer.
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