David Coulthard (GB)

Dieser Schotte begann seine Karriere mit Karts und war in seiner Heimat über Jahre hinweg kaum zu schlagen. 1989 stieg er in die Formel Ford auf, die er ebenfalls sofort für sich entschied. Nach einer Saison in der Formel Vauxhall wurde er 1991 in der Formel 3 knapp hinter Rubens Barrichello Zweiter, jedoch stellte er seine Reputation durch Siege in den beiden internationalen Formel 3 Rennen in Zandvoort und Macau wieder her. Während zweier schwieriger Formel 3000 Saisonen unterschrieb er 1993 einen Testvertrag mit Williams. Als Ayrton Senna in Imola starb, erbte er plötzlich das Cockpit. Obwohl er nur die Hälfte der Saisonrennen bestritten hatte, schloss er seine unverhoffte erste Formel 1 Saison auf dem achten Gesamtrang ab. 1995 gewann er in Portugal seinen ersten Grand Prix und wurde WM Dritter. Ab 1996 fuhr er für McLaren: Mit dem Sieg im Auftakt der Saison 1997 beendete er die beinahe 50 Rennen andauernde Durststrecke von McLaren. Als das Team 1998 zum Maßstab für die Konkurrenz wurde, war sein Teamkollege Mika Hakkinen immer zu Stelle, wenn es darauf ankam. Während der Finne zwei WM Titel holte, kam er über den dritten WM Rang nicht hinaus. Auch 2000 reichte es abermals nicht dazu, seinen Teamkollegen zu schlagen. 2001 lief es für ihn trotz eines leichten Rückstands der Silberpfeile besser: In Brasilien und Österreich feierte er zwei Grand Prix Siege. Aber Michael Schumacher war in dieser Saison eine Nummer zu stark. 2002 probierte es der Schotte erneut. Niemand konnte rechnen, dass Ferrari so überlegen sein wurde: In Monte Carlo gelang ihm dennoch nach starkem Qualifying ein Sieg. 2003 gelang ihm nach einer fehlerfreien Fahrt ein Sieg im chaotischen Auftaktrennen. Danach stand er jedoch im Schatten seines jüngeren Teamkollegen, denn er kam mit dem neu eingeführten Qualifying Modus schlecht zurecht. Dennoch ging er auch 2004 wieder für McLaren an den Start - 2005 geht sein Cockpit jedoch an Juan-Pablo Montoya. Ende des Jahres kam es zu Testfahrten mit Red Bull, die in einem Vertrag für ein Jahr endeten. Beim Saisonauftakt in Australien fuhr er praktisch das ganze Rennen auf Podiumskurs und wurde schlussendlich Vierter. Am Nürburgring ging er sogar eine Runde in Führung und wurde trotz Durchfahrtsstrafe wieder Vierter. In den USA fehlte er wie alle Michelin-Piloten. Durch die ansprechenden Resultate gelang dem Schotten eine weitere Vertragsverlängerung für 2006. Er bedankte sich mit einem Podium in Monaco.

Erfolge:
13 GP Siege
2. WM Rang 2001

Links:
David Coulthard
David Coulthard Museum

Saison

1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007

Team

Williams Renault
Williams Renault
McLaren Mercedes
McLaren Mercedes
McLaren Mercedes
McLaren Mercedes
McLaren Mercedes
McLaren Mercedes
McLaren Mercedes
McLaren Mercedes
McLaren Mercedes
Red Bull Cosworth
Red Bull Ferrari
Red Bull Renault

Starts

8
17
16
17
16
16
17
17
17
16
18
18
18
0

Siege

0
1
0
2
1
2
3
2
1
1
0
0
0
0

Punkte

14
49
18
36
56
48
73
65
41
51
24
24
14
0

Rang

8
3
7
3
3
4
3
2
5
7
10
12
13
-