![]() Dieser Schotte begann seine Karriere
mit Karts und war in seiner Heimat über Jahre hinweg kaum zu schlagen.
1989 stieg er in die Formel Ford auf, die er ebenfalls sofort für sich
entschied. Nach einer Saison in der Formel Vauxhall wurde er 1991 in
der Formel 3 knapp hinter Rubens Barrichello
Zweiter, jedoch stellte er seine Reputation durch Siege in den beiden
internationalen Formel 3 Rennen in Zandvoort und Macau wieder her. Während
zweier schwieriger Formel 3000 Saisonen unterschrieb er 1993 einen Testvertrag
mit Williams. Als Ayrton
Senna in Imola starb, erbte er plötzlich das Cockpit. Obwohl er
nur die Hälfte der Saisonrennen bestritten hatte, schloss er seine unverhoffte
erste Formel 1 Saison auf dem achten Gesamtrang ab. 1995 gewann er in
Portugal seinen ersten Grand Prix und wurde WM Dritter. Ab 1996 fuhr
er für McLaren: Mit dem Sieg im Auftakt der
Saison 1997 beendete er die beinahe 50 Rennen andauernde Durststrecke
von McLaren. Als das Team 1998 zum Maßstab für die Konkurrenz wurde,
war sein Teamkollege Mika Hakkinen immer zu Stelle, wenn es
darauf ankam. Während der Finne zwei WM Titel holte, kam er über den
dritten WM Rang nicht hinaus. Auch 2000 reichte es abermals nicht dazu,
seinen Teamkollegen zu schlagen. 2001 lief es für ihn trotz eines leichten
Rückstands der Silberpfeile besser: In Brasilien und Österreich feierte
er zwei Grand Prix Siege. Aber Michael Schumacher
war in dieser Saison eine Nummer zu stark. 2002 probierte es der Schotte
erneut. Niemand konnte rechnen, dass Ferrari so überlegen sein wurde:
In Monte Carlo gelang ihm dennoch nach starkem Qualifying ein Sieg.
2003 gelang ihm nach einer fehlerfreien Fahrt ein Sieg im chaotischen
Auftaktrennen. Danach stand er jedoch im Schatten seines jüngeren
Teamkollegen, denn er kam mit dem neu eingeführten Qualifying Modus
schlecht zurecht. Dennoch ging er auch 2004 wieder für McLaren
an den Start - 2005 geht sein Cockpit jedoch an Juan-Pablo
Montoya. Ende des Jahres kam es zu Testfahrten mit Red
Bull, die in einem Vertrag für ein Jahr endeten. Beim Saisonauftakt in Australien fuhr er praktisch das ganze Rennen auf Podiumskurs und wurde schlussendlich Vierter. Am Nürburgring ging er sogar eine Runde in Führung und wurde trotz Durchfahrtsstrafe wieder Vierter. In den USA fehlte er wie alle Michelin-Piloten. Durch die ansprechenden Resultate gelang dem Schotten eine weitere Vertragsverlängerung für 2006. Er bedankte sich mit einem Podium in Monaco. |
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Erfolge: |
Saison 1994 |
Team Williams Renault |
Starts 8 |
Siege 0 |
Punkte 14 |
Rang 8 |