Zu Saisonbeginn wurde ein
neues Reglement für 1,5 Liter Autos eingeführt - sehr zum Leidwesen der britischen
Teams, die keine adäquaten Motoren zur Verfügung hatten und die schwächeren
Vierzylinder einsetzen mussten, bis Climax und BRM bereit waren.
Ferrari hingegen war mit seinem "Haifischmaul" - wie
der 156 genannt wurde - schon von Anfang an konkurrenzfähig und damit der überragende WM
Favorit. Stirling Moss brachte Spannung ins Geschehen, als er
die Ferrari in seinem Rob Walker Lotus beim GP von Monaco besiegen
konnte, doch es entpuppte sich als nur kurzer Triumph. Die Italiener gewannen die
nächsten vier Rennen in Folge. Selbst als die Werkswagen in Frankreich allesamt
ausgefallen waren, gewann Giancarlo Baghetti - der sein WM Debüt in einem privaten
Ferrari gab - nach einem Windschatten Duell mit Dan Gurney.
Eine perfekte Reifenstrategie bescherte Moss in einem wechselhaften GP von Deutschland am
Nürburgring den zweiten Saisonsieg, nichtsdestoweniger führten vor dem vorletzten Lauf
in Monza die Ferrari Werkspiloten Wolfgang von Trips und Phil Hill die WM deutlich an: In der Anfangsphase des Rennens
kollidierte von Trips vor der Parabolica mit Jim Clark's Lotus,
sein Wagen wurde in eine Zuschauermenge geschleudert. Von Trips und 14 Zuschauer verloren
dabei ihr Leben. Die Tragödie bedeutete gleichzeitig den Titelgewinn für Phil Hill. In
den USA fehlte Ferrari deswegen erneut, Innes
Ireland schenkte dem Team Lotus nach einem anfänglichen Dreher den ersten Grand Prix
Sieg, nachdem die ersten Erfolge der Marke ja durch das private Team von Rob Walker
gefeiert wurden. |
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Rang 1 |
Fahrer Phil Hill |
Auto Ferrari |
Siege 2 |
Punkte 34/38 |