Wegen einer Krankheit des
Besitzers Tony Vandervell zog sich Vanwall überraschend aus der
Formel 1 zurück und machte Cooper zum führenden britischen
Team. Mit dem revolutionären Konzept des Heckmotors katapultierte man sich an die Spitze:
Man gewann fünf der acht WM Läufe und damit auch den Marken WM Titel. Jack Brabham wurde als erster Australier Weltmeister: Zuerst
entschied Brabham den Saisonauftakt in Monaco für sich. Drei Wochen später kam es durch
Polesetter Joakim Bonnier zu einem überraschenden ersten Grand Prix Sieg von BRM, nachdem Stirling Moss wegen eines
Getriebeschadens ausgeschieden war. Nach einem mühelosen Ferrari
Sieg in Frankreich fehlte die Traditionsmarke in England, da in Italien gestreikt wurde.
Brabham holte sich seinen zweiten Saisonsieg. Der GP von Deutschland, der erstmals auf der
Berliner Avus ausgetragen wurde, war überschattet von Jean Behra's
tödlichem Unfall in einem Rennen des Rahmenprogramms. Ferrari war einmal mehr
unschlagbar: Tony Brooks, Newcomer Dan
Gurney und Phil Hill sorgten für einen Dreifachsieg.
Nachdem Moss die nächsten beiden Rennen für sich entschieden hatte, kam es im
Saisonfinale in Sebring - dem ersten GP der USA - zu einem spannenden Titeldreikampf:
Während Moss bald ausschied, fiel Brooks aussichtslos zurück. Brabham rollte in der
letzten Runde ohne Sprit aus, ihn erfasste die Panik und er schob seinen Wagen völlig
erschöpft bis über die Ziellinie. Da aber Bruce McLaren als
jüngster Pilot aller Zeiten gewonnen hatte, konnte sich der Australier über seinen
ersten WM Titel freuen. |
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Rang 1 |
Fahrer Jack Brabham |
Auto Cooper Climax |
Siege 2 |
Punkte 31/34 |