Die CSI (Vorläufer der
FIA) führte für die neue Saison einige Änderungen ein: Rennen durften ab sofort nur
noch 300 km oder zwei Stunden lang sein. Weiters erhielten nur Piloten Punkte, welche die
komplette Distanz absolviert und keinen Fahrerwechsel vollzogen hatten. Die Verwendung von
handelsüblichen Benzin wurde vorgeschrieben und eine seperate Konstrukteurswertung
eingeführt. Das Endresultat der Saison konnte man als ungerecht bezeichnen: Mike Hawthorn wurde Champion mit nur einem einzigen Saisonsieg,
während Stirling Moss viermal gewann. Traurigerweise kam
Hawthorn nur wenige Monate später bei einem Autounfall ums Leben. Vanwall
und BRM versäumten den Saisonauftakt, da ihre Motoren mit dem neuen
Benzin nicht zurecht kamen. Moss gewann in einem Cooper Climax von Rob Walker, als er Ferrari
mit einer Fahrt ohne Tankstop überraschte. Als Vanwall in Monaco startbereit war,
entpuppte sich die Saison als Kampf zwischen den britischen Autos von Moss und Tony Brooks und den Ferrari von Hawthorn und Peter Collins. In der Saisonmitte dominierte die italienische
Marke: Hawthorn gewann in Frankreich, Collins in England. Zwei Wochen später starb
Collins unter tragischen Umständen beim GP von Deutschland am Nürburgring. Vanwall
gewann die letzten vier Rennen und holte sich die erste Marken WM, jedoch hatte Hawthorn
gerade genug geleistet, um der erste britische Weltmeister zu werden. |
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Rang 1 |
Fahrer Mike Hawthorn |
Auto Ferrari |
Siege 1 |
Punkte 42/49 |