Nach zwei von Ferrari dominierten Formel 2 Saisonen kam mit der Formel 1 auch Mercedes in den Grand Prix Sport zurück. Während Juan-Manuel Fangio für die "Silberpfeile" unterschrieb,
wurde Alberto Ascari Nummer 1 Pilot bei Lancia, die ebenfalls
erstmals ihr Glück versuchten. Keine der beiden Marken war in den ersten Rennen in
Argentinien und Belgien einsatzfähig, in denen Fangio jeweils als Gastfahrer für
Maserati gewann. Der Mercedes W196 mit seiner stromlinienförmigen Karosserie feierte in
Frankreich sein Debüt und dominierte von Beginn an. Fangio und sein Teamkollege Karl
Kling überrundeten das gesamte Feld. Auf dem winkeligen Kurs in Silverstone erwies sich
jedoch der Stromlinienkörper als hinderlich, Fangio wurde nur Vierter, nachdem er mehr
als einmal an der Fässern der Streckenbegrenzung angeschlagen hatte. Froilan Gonzalez wiederholte seinen 1951 errungenen Triumph für
Ferrari, obwohl der neue Wagen kräftig in der Entwicklung nachhing. Mit einer
konventionellen Karosserie gewann Fangio noch in Deutschland, der Schweiz und in Italien
und holte sich seinen zweiten WM Titel. Tragischerweise gab es mit dem Unfalltod von
Onofre Marimon im freien Training des GP von Deutschland das erste Opfer der Formel 1 zu
beklagen. Im letzten Rennen feierte der neue Lancia D50 endlich sein Debüt. Ascari holte
sich die Poleposition, führte in den ersten Runden und drehte die schnellste Runde, aber
am Ende gewann Mike Hawthorn, da an Ascari's Wagen
Kupplungsprobleme aufgetreten waren. |
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Rang 1 |
Fahrer Juan-Manuel Fangio |
Auto Maserati |
Siege 6 |
Punkte 42/57,14 |