Juan-Manuel
Fangio erwies sich im zweiten Anlauf als der schnellste Alfa
Romeo Pilot, nachdem er sich so gut wie immer vor seinem Capo Giuseppe
Farina qualifizierte. Seine drei Siege (einer gemeinsam mit Luigi
Fagioli) waren ausreichend für den WM Titel. Der neue Alfa Romeo 159 hatte einen noch
größeren Verbrauch als sein Vorgänger, wodurch zwei oder mehr Tankstopps pro Grand Prix
notwendig wurden. Ferrari galt zu Saisonbeginn als Favorit,
jedoch kam der Rennstall erst nach einigen Rennen in die Gänge. In Silverstone kam es
durch Froilan Gonzalez endlich zum historischen ersten Sieg von
Ferrari, Alberto Ascari entschied danach die Rennen in
Deutschland und Italien für sich. Dies waren die ersten Niederlagen der sonst
unbesiegbaren "Alfetta" seit fünf Jahren. Die Fahrer WM wurde noch einmal
spannend. Im Saisonfinale in Spanien patzte Ferrari jedoch bei der Reifenwahl, Fangio
holte sich doch noch seinen ersten Titel. Anstatt aber ein neues, besseres Auto zu bauen,
entschloss sich Alfa Romeo, vom Grand Prix Sport zurückzutreten. Mit Pauken und Trompeten
stellte sich auch aus England ein neuer Herausforderer: der Kompressor
V16 BRM feierte beim Heim Grand Prix sein Debüt. Er war der modernste Rennwagen
seiner Zeit und sollte gegen die italienischen Marken bestehen können. Mit Reg Parnell's
fünftem Platz in Silverstone wurde es eine Pleite. |
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Rang 1 |
Fahrer Juan-Manuel Fangio |
Auto Alfa Romeo |
Siege 3 |
Punkte 31/37 |